Lifestyle

„Wenn die Welt sich schüttelt“

Eine Chance für uns alle!

Die Welt steht still. Nicht nur in Deutschland. Wir alle. Zusammen. Miteinander. Manche allein. Verzweifelt. Andere gelassen. Zuversichtlich. 

Ich möchte auch zuversichtlich sein, denn ich vertraue! In mich selbst und den Glauben an das Gute im Menschen. Immer noch.

Die Welt atmet gerade ganz schön tief ein und aus und ihr Sturm rüttelt und schüttelt uns gewaltig wach. Ein weltweiter Detox quasi. 

Wohingegen die ganze Welt in den vergangenen Jahrzehnten, gar Jahrhunderten mit Hilfe von Grenzen kleine Gruppen definierte und Länder kreierte, müssen wir heute im Kollektiv denken. Schon seltsam, da sollen Menschen Abstand halten und kommen sich so aktuell ein Stückchen näher… Zumindest jene, die sich in den sozialen Medien nicht Tag für Tag gegenseitig ankotzen und absolut nichts verstanden haben!

Hättet ihr Anfang des Jahres damit gerechnet, dass wir uns heute in solch einer Situation befinden? Wer hätte gedacht, dass das Wort Solidarität für viele Menschen in dieser Zeit vom Fremdwort zum gängigen Gebrauch wird?

Haben wir alle wirklich gedacht, dass der unbändige Egoismus in unserer Konsumgesellschaft immer so weiter gehen kann? Kannst du dir mit all deinem Geld heute Immunität oder Gesundheit erkaufen? Da stehen wir alle da, wie bestellt und nicht abgeholt und stellen fest, wie schnell dieses Stück Papier auf einmal fast wertlos erscheint und wie wichtig Zusammenhalt gerade ist. 

Meine Gedanken werden hier in diesem Beitrag nicht auf Zahlen, Fakten oder aktuelle Todes- und Infiziertenzahlen eingehen. Ich möchte nicht über den Virus sprechen. Zumindest nicht direkt. Ich möchte über die Chancen sprechen, die es uns gibt. Über angebliche „Zahlen und Fakten“ sprechen andere im Minutentakt in den sozialen Medien, wo ohnehin nur die Hälfte stimmt und jeder auf einmal Fachmediziner ist. Von seriösen Quellen mal ganz abgesehen und überhaupt? Bringt uns das weiter?

Ich möchte mit diesem Beitrag Mut schenken. Vertrauen geben. Liebe verteilen. Wach rütteln und Denkanstösse geben, ob wir nicht alle viel zu wenig im Kollektiv denken.

Einer meiner Blog Beiträge spricht davon, dass wir alle etwas mehr Liebe brauchen. Das stimmt heute mehr denn je. Aktuell benutze ich die sozialen Medien, um genau das zu verteilen. Ich blende alle Corona Themen aus,  ignoriere mein Postfach rigoros und lese nur noch vom Bundesministerium veröffentlichte Informationen, die ich benötige, um mich beruflich zu orientieren. Alles andere entzieht mir wertvolle Energie, um meine Familie zu unterstützen und für sie da zu sein. Um der älteren Generation, die teilweise tierisch viel Angst hat, Beistand zu leisten und ihnen zu sagen, dass alles gut wird. 

„Denn Liebe heisst, Wärme auszustrahlen, ohne einander zu ersticken.
Liebe heisst, Feuer zu sein, ohne einander zu verbrennen.
Liebe heisst, einander nahe zu sein, ohne einander zu besitzen.
Liebe heisst, viel von einander zu halten, ohne einander festzuhalten.
Liebe ist das grosse Abenteuer des menschlichen Herzens. Denn spüren Menschen das Herz eines anderen Menschen, so kommen sie zum Leben.
Liebe ist vor allem aber der einzige Weg, auf dem Menschen menschlicher werden.“ 

In dieser Situation heisst es vor allem: Ruhe bewahren! Das was uns schützt, nennt sich gesunder Menschenverstand und ein hervorragendes Immunsystem. Stress ist der grösste Feind unseres Immunsystems. Was tut ihr gegen Stress und euer Immunsystem?

Ich bin als Sängerin und Eigentümerin einer Hochzeitsagentur im Veranstaltungsbereich natürlich direkt betroffen. Mein zweites Standbein, die Lufthansa, parkt gerade einen Flieger nach dem nächsten und wir Flugbegleiter steuern geradezu auf Kurzarbeit (aktueller Stand: Kurzarbeit! 13.04.2020). Aber ob das reichen wird? Ich fliege erst seit knapp einem Jahr wieder. Ich werde wohl eine der ersten sein, die „gegangen wird“. Zwei Branchen, die unterschiedlicher nicht sein können, geben es mir gerade volle Breitseite. Da fängt man an, sich Gedanken zu machen. Aber das habe ich schon vorher. Denn genau deshalb war ich immer breit aufgestellt. Nicht zuletzt habe ich das meinem vielseitigen Interesse an Dingen zu verdanken. Dazu später mehr.

Gerade läuft allerdings gar nichts gut. Weder für mich, noch für unsere Gesellschaft. Dennoch sehe ich in dieser Krise eine Chance. Eine Chance für uns alle!

Als ich voriges Jahr entschieden habe, mich mit dem Thema Network Marketing auseinander zu setzten und mich in Folge dessen als Presenterin bei Younique registriert habe, um Kosmetik zu verkaufen, sowie bei PM International, um Nahrungsergänzungsmittel zu vertreiben, habe ich das getan, weil ich ein wenig mehr Zeit mit der Familie haben wollte. Weg vom Wochenendarbeiten bei Hochzeiten und weg vom Fliegen mit ständigen Übernachtungen irgendwo in dieser Welt. 

Zeit fürs Wesentliche. Weil ich Homeoffice liebe und selbstbestimmt arbeiten wollte. Wer hätte gedacht, dass diese zwei Tätigkeiten gerade mein kleiner Rettungsanker sind? Ihr könnt mich in dieser schweren Zeit unterstützen, wenn ihr euren nächsten Mascara einfach bei mir bestellt (www.youniqueproducts.com/kimipedia). Oder euer Immunsystem mit meinen Produkten aufpeppt (https://www.pm-international.com/de/shop/?TP=40241533). Sendet mir zur Beratung gern eine Email an info@kimgreene.de.

Wer hätte gedacht, dass dieser Ausnahmezustand uns ALLE betreffen würde? Einige können wunderbar von zu Hause arbeiten, wie zum Beispiel mein Mann. Wir geniessen in den nächsten Wochen dann wohl ganz viel Zeit miteinander. Wie schön. Wir können als Familie näher zusammen wachsen und Zeit mit unseren Kindern verbringen. So, wie viele sich das ja auch gewünscht haben. Work-Life-Balance und so. 

Die Welt sagt uns gerade: SO NICHT! Und auf einmal müssen wir alle ganz schön kreativ sein. „Nature doesn’t break! It bends!“ – zu Deutsch: die Natur bricht nicht/geht nicht kaputt, sie verbiegt sich nur. Wer sind wir denn auch, zu glauben, dass wir mit ihr machen können, was wir möchten? Der kleine Mensch, der diese Erde bewohnt. So dumm. So egoistisch!

Eben, als ich das neue Disney+ Abo vorbestellt habe, um hin und wieder auch etwas Entertainment für mich und meine Kinder zu geniessen, wurde mir klar, dass Disney nach dem 1. Weltkrieg im Jahr 1923 entstand und nach dem 2. Weltkrieg nach schwerer Krise abermals einen Welterfolg erzielte. Und nun, fast 100 Jahre später sehen wir wiederum Disney, die ironischerweise wieder, diesmal mit ihrem Disney+ Abo, mit Sicherheit wieder Menschen in ihrer Krise unterhalten werden. Was ich damit sagen will:

In Krisen entstehen wundervolle Dinge! Und auch ihr könnt Wundervolles entstehen lassen, wenn ihr diesen Zustand jetzt als Motor für eure Kreativität nehmt. Wir alle müssen umdenken. Der ein oder andere wird aus der Not heraus ganz erfinderisch werden. Grossartige Erfindungen werden entstehen. Vielleicht bist genau DU der- oder diejenige, der/die das anstösst!?

Verschwendet eure Zeit nicht mit Verschwörungstheorien und Links die unseriösem Ursprung entspringen. Wenn sich jeder nur mal in der eigenen Nachbarschaft umsehen würde und Menschen in der Not hilft- DAS ist sinnvoll! In einer Zeit, wo wir einander brauchen, wie nie zuvor. 

Stellt euch bitte euren Nachbarn oder eure Nachbarin vor, die/die alt und verängstigt zu Hause sitzt. Sie haben niemanden zum Reden und sind besorgt. Erst gestern habe ich meinem Nachbarn, den ich auf ca. 75 schätze, einen Brief eingeworfen, mit dem Hinweis, dass er sich jederzeit an uns wenden kann. Und auch wenn sie eure Hilfe nicht annehmen, zeigt ihnen, dass sie gehört und gesehen werden. 

„We are all in this together“- wir stecken da alle gemeinsam drin, würde mein Vater jetzt sagen. Wie recht er hat. Dieser Virus macht an keiner Grenze Halt, die der Mensch für sich errichtet hat.

Vielleicht ist diese Krise auch eine Chance für die Menschheit zu erkennen, dass „höher, schneller, weiter“ zu nichts führt. Wir alle lassen uns viel zu sehr von äusseren Einflüssen lenken und vergessen dabei, auf unser Herz zu hören und Liebe zu schenken. Liebe schenken verhindert natürlich keinen Virus, versteht mich nicht falsch, aber wir sind den ganzen Tag damit beschäftigt, diesem Zeiger hinterher zu laufen und vergessen dabei, dass die meisten von uns Tag für Tag im Hamsterrad laufen und nichts anderes mehr um sich herum wahrnehmen. 

Aber Liebe bringt uns weiter. Sie verbindet und fördert das Miteinander. Das Miteinander, das wir JETZT brauchen! Einer für alle und alle für einen! Denn das haben wir in all den Jahren meines Erachtens total verlernt. Jeder ist sich selbst nur noch der Nächste, dabei ist Liebe kostenlos und wir alle benötigen so viel mehr davon. 

Geben ist das neue Haben! Davon bin ich überzeugt. Es gab eine Welt vor Corona und es wird auch eine Welt nach Corona geben. Nur eben anders. Vielleicht sagt uns die Welt hiermit, dass sie auf die Zeit davor keine Lust mehr hat. Das jetzt ist unser Warnsignal. Wie ein Schlaganfall oder Herzinfarkt im menschlichen Körper. Irgendwas läuft nicht richtig. Wach auf, sagt dir der Körper, du musst etwas ändern. Vielleicht passiert genau jetzt das mit unserer Welt. Sie schüttelt sich. Sie entgiftet sich selbst und gibt uns dadurch die Chance uns neu aufzustellen, Dinge zu verbessern und ein neues Miteinander zu schaffen.

Unsere Welt hat gerade überhaupt keinen Bock mehr auf uns. Sie schüttelt sich regelrecht vor Ekel. Vor all dem Hass, den Kriegen, der Gleichgültigkeit, dem Egoismus und der fehlenden Nächstenliebe. Nein, du lebst hier nicht alleine. Andere sollten uns nicht egal sein.

Insbesondere dann, wenn Zeiten schwierig werden, zeigen sich ganz gern mal die wahren Charaktere der Menschheit. Aktuell sehe ich ganz viel „Fingerpointing“ (Schuldzuweisungen). Insbesondere in Richtung Politik. Ich kann so manche Visagen in der Politik auch nicht leiden, aber um Gottes Willen, vergesst nicht, dass wir solch eine Situation noch nie hatten! Gebt ihnen doch bitte Zeit Lösungen zu finden. Und wenn Lösungen gefunden wurden und Anordnungen beschlossen wurden, dann tun wir uns alle einen Gefallen, diesen Folge zu leisten. Ist das wirklich so schwer???

Das hier ist einmalig. Das hier wird in den Geschichtsbüchern unserer Kinder zu lesen sein. Das hier ist unsere „Kriegsgeschichte“, nur ohne Kugeln. Wie bei Oma. Nur anders. Aber irgendwie doch gleich. Denn wir stecken da alle gemeinsam drin. Wir sind alle ein Teil davon. Wir sind mittendrin!

Und auch in dieser Zeit ist der Mensch so dumm und hat nichts besseres zu tun, als in sozialen Netzwerken gerade tagtäglich seinen eigenen Krieg zu führen. Hat er denn noch immer nichts begriffen?

  • Die Nerven verlieren- bringt dich nicht weiter!
  • Schuldige suchen- bringt dich nicht weiter!
  • Dich täglich auskotzen- bringt dich nicht weiter!
  • In sozialen Medien den Schlaubi-Schlumpf grosskotzig mit null Inhalt raushängen lassen- bringt dich nicht weiter!
  • Jede Möglichkeit nutzen, dein Leid zu klagen- bringt dich nicht weiter!

Was dich weiter bringt ist

  • Ruhe bewahren! – das bringt dich weiter!
  • Liebe verteilen! – das bringt dich weiter!
  • Da sein für Menschen, die Angst haben! – das bringt uns alle weiter!
  • Endlich mal wieder n tolles Buch lesen! – das bringt dich weiter!
  • Zeit mit der Familie verbringen! – das bringt dich weiter!
  • Reflektieren und übers Leben nachdenken! – das bringt dich weiter!
  • Lösungsorientiert denken! – das bringt dich weiter!
  • Meditieren! – das bringt dich weiter!
  • Yoga machen! – das bringt dich weiter!
  • Positiv denken! – das bringt dich weiter!
  • An dich und deinen Gott (oder an was auch immer du glaubst) glauben! – das bringt dich weiter!

Diese Liste könnte ich endlos fortführen. Stimm dich positiv ein. Verbinde dich mit Menschen, die trotz alledem die Nerven behalten und dich mit Mut und Zuversicht durch die Krise schaukeln. Ich habe keine Zeit für Negativität und zweifelnde Menschen. Auch nicht für negative Kommentare, die sich ggf. unter diesem Blog oder nach Veröffentlichung auf Facebook versammeln werden. Ich werde diese knallhart löschen!

Unsere Welt weint! Sie weint vor Schmerz und wir alle haben ihre Warnhinweise viel zu lange ignoriert. Wir haben sie getreten und wie Abschaum behandelt und jetzt wehrt sie sich eben. Wenn die Welt sich schüttelt….

Eine Musikerkollegin, mit der ich viele Jahre zusammen gearbeitet hatte, erzählte mir mal von einem persischen Dichter Namens Saadi. Mit seinen Worten beschreibt er in einer seiner Gedichte, dass wir Menschen alle gleich sind, dass wir alle voneinander abhängig sind und die Welt wie der menschliche Körper zu verstehen ist. Erkrankt ein Organ, so erkranken oft viele andere auch, bis der Mensch als solches kollabiert. Tut unsere Welt nicht gerade genau das gleiche? Ein Land nach dem anderen erkrankt und auf einmal sehen wir, wie wir alle voneinander abhängig sind. 

„Adams Kinder sind als Glieder einander verbunden,
Da sie der Schöpfung aus einer Perle entstunden.
Fügt nur ein Glied Leid hinzu der Welt,
Die and’ren Glieder dies in Aufruhr hält.
Dir, der dich die Not der and’ren nicht berührt,
Geziemt es nicht, dass dir der Nam’ »ein Mensch« gebührt“.

Die Welt steht still. Nicht nur in Deutschland. Wir alle. Zusammen. Miteinander. Manche allein. Verzweifelt. Andere gelassen. Zuversichtlich. 

Wenn die Welt sich schüttelt.

Ich bleibe zuversichtlich.

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